Game of Thrones: Der Hacking-Skandal im Überblick

Egal, ob du ein Fan der epischen Geschichten aus Westeros bist oder nicht; bestimmt hast du schon von dem vermeintlichen Hacking-Skandal gehört, der den Sender HBO wieder einmal getroffen hat. Die wichtigsten Infos zu der Cyberattacke und was auf dem Spiel stehen soll, verraten wir dir hier.

Was soll denn überhaupt passiert sein?

Wie schon zuvor einmal, soll die Erfolgsserie Game of Thrones Opfer einer Cyberattacke geworden sein, bei der Erpresser angeben, Daten erbeutet zu haben, mit denen sie zukünftige Teile der Geschichte auffliegen lassen könnten. Der Name der Erpressergruppe heißt „Mr. Smith“ – sie soll sich per Video an den Senderchef gewendet und darin über die Tat berichtet haben.

Welche Informationen sollen denn erbeutet worden sein?

In dem Erpresservideo ist die Rede davon, dass Daten in einer Menge von 1,5 Terrabyte vorhanden seien. Unter anderem sollen darunter sensible Informationen wie Verträge, Strategien und Ideen für die kommende Staffel sein. Sollte das wirklich stimmen, müsste der Sender sich schnell überlegen, wie er der Veröffentlichung entgegenkommen will – und wie man die Erpresser vorschnell schnappen kann.

Was steckt denn hinter dieser ganzen Geschichte?

Es ist schwierig zu beurteilen, wie viel Wahrheit wirklich hinter der Erpressung steht. Denn so eine Aktion ist marketingtechnisch durchaus wertvoll als PR. Nicht, dass wir hier was unterstellen wollen, aber schon die letzte Folge, die seit dem Skandal ausgestrahlt wurde, hat erneut einen Rekord eingefahren. Es ist unklar, welche Informationen exakt den Hackern in die Hände gefallen sein sollen – denn wirklich vorstellen kann man sich nicht, dass so wichtige Infos wie Verträge oder Strategien in ein paar Dateien zusammengepfercht und kaum geschützt auf den Computern der Senderchefs lagern.

Wie ernst ist es HBO?

Der Bezahlsender erweckt den Eindruck, dass es sich um eine ernste Sache handelt, denn er soll bereits die Polizei in dieser Angelegenheit eingeschaltet haben. Allerdings hatte HBO schon in der Vergangenheit mit ähnlichen Attacken zu kämpfen, was mal wieder zeigt, dass Erfolg wohl immer die Neider auf den Plan ruft. Schon zuvor sind Folgen, die noch nicht ausgestrahlt waren, irgendwie an die Öffentlichkeit gekommen. Ob gewollt oder aufgrund einer Cyberattacke muss aber auch hier durchaus gefragt werden.

Wir müssen wohl einfach abwarten, ob es tatsächlich zu einer Veröffentlichung von sensiblen Daten kommt und wie diese den Erfolg der Serie beeinflussen. Wir können uns nicht unbedingt vorstellen, dass sich deshalb kein Mensch mehr Game of Thrones angucken würde. Aber letztendlich wissen nur die Senderchefs, Produzenten und die Erpresser, wie viel Wahrheit hinter der ganzen Geschichte rund um den neuen Hacking-Angriff steckt.